Erschütterungsmessungen
Im Rahmen der meisten Bauvorhaben entstehen Erschütterungen, die
je nach Intensität und der Beschaffenheit des Untergrundes auf benachbarte
Bauwerke übertragen werden können. Als Erschütterungsquellen
kommen unter anderem alle Abbruch-, Verdichtungs- oder Verbauarbeiten
sowie schwerer Baustellenverkehr in Frage.
Je nach Art der benachbarten
Bausubstanz können durch die ausgelösten Erschütterungen Schäden
entstehen. Um möglichen Regressforderung zu begegnen,
ist im Vorfeld einer Baumaßnahme daher unbedingt eine Beweissicherung
an der bestehenden Bausubstanz durchzuführen, um bereits bestehende
Schäden zu dokumentieren. Während der Baumaßnahme sind
Messungen der entstehenden Erschütterungen durchzuführen, die Aufschluss
über die mögliche Gefährdung der Bausubstanz geben können.
Je nach Art des Bauwerks sind hier gemäß der DIN 4150-2 verschiedene
Grenzwerte vorgegeben, unterhalb derer eine Schädigung nicht zu erwarten
ist. Mit unseren Messverfahren, bei denen auch eine überschreitung
der Grenzwerte direkt über ein Mobilfunkmodul weitergegeben
werden kann, ist eine lückenlose Aufzeichnung und Zuordnung der entstehenden
Erschütterun-gen möglich. So kann auch, bevor eine
Schädigung der Bausubstanz auftritt, eine änderung des Bauablaufes
oder der Bauverfahren vorgenommen werden.
Das Bodenmechanische Labor Gumm kann Ihnen diese Leistungen mit
seinem kompetenten Team sowie der aktuellsten Messtechnik mit
Messgeräten der höchsten Genauigkeitsklasse der Firma Syscom aus
einer Hand bieten.
Referenz
- Bauvorhaben:
- Opernturm Frankfurt am Main
- Auftraggeber:
- Züblin Spezialtiefbau
- Tätigkeit:
- Durchführung von Messungen zur Feststellung bauwerksschädlicher Erschütterungen
in den umliegenden Bankgebäuden, der U-Bahn und der alten Oper.
- Zeitraum:
- Dezember 2006 bis Juli 2007