Radon-Messungen

Seit 2009 führen wir auch eigenständig Radon-Messungen durch. Radon-Messungen dienen zur Bewertung eines Baugrundes hinsichtlich der Radonaktivitätskonzentration in der Bodenluft. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfehlen im Rahmen der Gesundheitsvorsorge Maßnahmen zum präventiven Radonschutz bei Neubauten und zur Sanierung bereits existierender Gebäude. Radon ist ein farb- und geruchloses, radioaktives, natürlich vorkommendes Edelgas. Durch den radioaktiven Zerfall des eingeatmeten Gases können Folgekrankheiten wie Krebs entstehen.

Radon entsteht durch den Zerfall von Uran und ist fast überall in der Umgebungsluft oder im Boden nachweisbar. Radonprobleme bezüglich potentieller Gesundheitsgefährdungen können dort auftreten, wo sich das Gas im Untergrund bzw. in Hohlräumen konzentriert. Gründe hierfür können durch erhöhte Radioaktivität der anstehenden Festgesteine oder durch frühere Bergbauaktivitäten gegeben sein.

Für die Radon-Messungen verfügt das Bodenmechanische Labor Gumm mit der Bonner Sonde und dem Messdetektor „Markus 10“ über die modernste und zuverlässige Messtechnik.